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<channel><title><![CDATA[OriginalWerk | Mag. (FH) Gregor Butz - BlogPod]]></title><link><![CDATA[https://www.originalwerk.at/blogpod]]></link><description><![CDATA[BlogPod]]></description><pubDate>Fri, 15 May 2026 20:33:11 +0200</pubDate><generator>Weebly</generator><item><title><![CDATA[Third-Person-Perspektive]]></title><link><![CDATA[https://www.originalwerk.at/blogpod/third-person-perspektive]]></link><comments><![CDATA[https://www.originalwerk.at/blogpod/third-person-perspektive#comments]]></comments><pubDate>Mon, 11 May 2026 13:29:35 GMT</pubDate><category><![CDATA[Coaching]]></category><category><![CDATA[Emotionen]]></category><category><![CDATA[F&uuml;hrungs Kompetenz]]></category><category><![CDATA[Heinz von Foerster]]></category><category><![CDATA[Selbstregulation]]></category><category><![CDATA[Self Compassion]]></category><category><![CDATA[Self Talk]]></category><category><![CDATA[Wahrnehmung]]></category><guid isPermaLink="false">https://www.originalwerk.at/blogpod/third-person-perspektive</guid><description><![CDATA[        	 		 			 				 					 						  Wahrnehmen  Ein h&auml;ufiges, vielleicht manchmal sogar untersch&auml;tztes Thema - so meine Sichtweise: Die pers&ouml;nliche Wahrnehmungs-F&auml;higkeit als F&uuml;hrungskraft. Das "Gut wahrnehmen" als bedeutsame, vielleicht sogar - eine "hei&szlig;e These" - die bedeutsamste Kompetenz f&uuml;r (angehende) F&uuml;hrungskr&auml;fte. &Uuml;brigens: Wieso sich m&ouml;glicherweise "alles ver&auml;ndert", wenn wir "mit den Beinen sehen" erf&auml;hrst du&nbsp;hier [...] ]]></description><content:encoded><![CDATA[<div><div class="wsite-image wsite-image-border-none " style="padding-top:10px;padding-bottom:10px;margin-left:0;margin-right:0;text-align:center"> <a> <img src="https://www.originalwerk.at/uploads/9/0/8/7/90870704/zweifel_orig.jpg" alt="Bild" style="width:auto;max-width:100%" /> </a> <div style="display:block;font-size:90%"></div> </div></div>  <div><div class="wsite-multicol"><div class="wsite-multicol-table-wrap" style="margin:0 -15px;"> 	<table class="wsite-multicol-table"> 		<tbody class="wsite-multicol-tbody"> 			<tr class="wsite-multicol-tr"> 				<td class="wsite-multicol-col" style="width:50%; padding:0 15px;"> 					 						  <h2 class="wsite-content-title" style="text-align:left;">Wahrnehmen</h2>  <div class="paragraph" style="text-align:left;"><span style="color:rgb(81, 81, 81)">Ein h&auml;ufiges, vielleicht manchmal sogar untersch&auml;tztes Thema - so meine Sichtweise: D</span><span style="color:rgb(81, 81, 81)">ie pers&ouml;nliche Wahrnehmungs-F&auml;higkeit als F&uuml;hrungskraft. Das "G</span><span style="color:rgb(81, 81, 81)">ut wahrnehmen" als bedeutsame, vielleicht sogar - eine "hei&szlig;e These" - die bedeutsamste Kompetenz f&uuml;r (angehende) F&uuml;hrungskr&auml;fte. &Uuml;brigens: <em>Wieso sich m&ouml;glicherweise "alles ver&auml;ndert", wenn wir "mit den Beinen sehen" erf&auml;hrst du&nbsp;hier ebenfalls. Ein wenig absurd, oder? Neugierig geworden?</em></span></div>   					 				</td>				<td class="wsite-multicol-col" style="width:50%; padding:0 15px;"> 					 						  <blockquote style="text-align:left;"><span style="color:rgb(255, 255, 255)">Wir sehen mit den Beinen.</span><br /><font size="2" style="color:rgb(255, 255, 255)">Heinz von Foerster, 1911 -2002</font></blockquote>   					 				</td>			</tr> 		</tbody> 	</table> </div></div></div>  <div>  <!--BLOG_SUMMARY_END--></div>  <h2 class="wsite-content-title" style="text-align:left;">Innen und Au&szlig;en</h2>  <div class="paragraph" style="text-align:left;"><span style="color:rgb(81, 81, 81)">"Gut wahrnehmen" - was k&ouml;nnte das bedeuten? Mir f&auml;llt gleich einmal (wieder) der damals von&nbsp;</span>Lena Rothstein (2023) - S&auml;ngerin, Schauspielerin, Autorin und Tochter eines j&uuml;dischen Emigranten - im Radio vorgetragene j&uuml;dische Witz ein, den ich recht weise fand: <em>"Als der Rabbi mit seinem Talmudsch&uuml;ler den Heimweg antritt fragt ihn dieser: 'Sag Rabbi, lebt der Mensch von innen heraus oder von au&szlig;en herein? Da schaut ihn der Rabbi an, blickt zum Himmel, denkt nach und sagt: Ja!'".</em><br /><br />"Gut wahrnehmen" w&auml;re somit kein entweder oder sondern eher ein <strong>sowohl als auch.</strong> Ein "Innen" und "Au&szlig;en" wahrnehmen - beides! F&uuml;r F&uuml;hrungskr&auml;fte &uuml;bersetzt k&ouml;nnte "nach Innen" zB bedeuten sich selbst gut wahrzunehmen, im Sinne einer Eigen-Wahrnehmung, Selbst-Kl&auml;rung ("Stellung beziehen"), die eigene Rollenvielfalt, eines Selbst-Zugangs ("sich sp&uuml;ren") zur eigenen Gef&uuml;hls-, Bed&uuml;rfniswelt, zur eigenen Viel-Seitigkeit, Ambi- und Multivalenz, das greifbar, bewusst haben der eigenen "Dynamiken", zB Beziehungsdynamiken, Konfliktdynamiken, etc.; "nach Au&szlig;en" k&ouml;nnte im Sinne einer differenzierten Wahrnehmung der eigenen F&uuml;hrungskontexte, "wichtiger&nbsp;Anderer", zB Mitarbeiter*innen, "Betroffener",&nbsp;der&nbsp;jeweiligen F&uuml;hrungssituationen an sich, einer anstehenden Problemstellung, etc. verstanden werden. Ja, und? Was soll das jetzt bringen, wenn ich Innen und Au&szlig;en differenziert, "gut wahrnehmen" kann?<br /><br />&#8203;Dies k&ouml;nnte beachtlichen Einfluss auf das eigene Handeln als F&uuml;hrungskraft haben. Durch eine "Gute Wahrnehmung", werden vielleicht&nbsp;<strong>andere, neue, relevante(re) "Infos" bewusstseinsf&auml;hig</strong>, stehen dadurch als "Kl&auml;rungs-/Reflexionsmaterial" &uuml;berhaupt erst zur Verf&uuml;gung und erweitern das eigene potentielle&nbsp;<strong>Handlungsspektrum</strong> als F&uuml;hrungskraft, den "M&ouml;glichkeitsraum". Ein "einseitiges, enges F&uuml;hrungshandeln" k&ouml;nnte so in ein tendenziell&nbsp; "vielseitigeres, breiter aufgestelltes F&uuml;hrungshandeln" transformiert werden - wesens- und situationsgem&auml;&szlig;e(re)s Handeln wird m&ouml;glich. Sch&ouml;n! Gibt es da konkrete "Tools" f&uuml;r (angehende) F&uuml;hrungskr&auml;fte?<br /></div>  <h2 class="wsite-content-title" style="text-align:left;">Ver&auml;ndert sich alles</h2>  <div class="paragraph" style="text-align:left;">Ein simples, jedoch m&auml;chtiges <strong>"Wahrnehmungs-Tool"</strong>, welches ich gerne und h&auml;ufig anbiete ist die sogenannte "Third-Person-Perspektive". Dazu einf&uuml;hrend eine kurze Anekdote von und mit Heinz von Foerster, dem 2002 verstorbenen &ouml;sterreichischen Physiker, Kybernetiker,&nbsp;Philosoph und&nbsp;- neben Ernst von Glasersfeld - einer der Begr&uuml;nder der erkenntnistheoretischen Schule des Radikalen Konstruktivismus.<br /><br />&#8203;In einem seiner Vortr&auml;ge, vor einem Rednerpult stehend, zitiert er seinen "guten, lieben Freund", den chilenischen Biologen und Philosoph Humberto Maturana mit den Worten: "Wir sehen mit den Beinen". Sogleich demonstriert er - recht gewitzt - diese interessante Hypothese Maturanas, indem er das Rednerpult mit ein paar schnellen Schritten nach links au&szlig;en verl&auml;sst, quasi "von der Bildfl&auml;che verschwindet". Nur mehr ein kleiner, verschmitzt dargebrachter Nachsatz ist von Heinz "im Off" zu h&ouml;ren: <strong><em>"Sehen sie, es ver&auml;ndert sich alles!" </em></strong><em>(<a href="https://www.youtube.com/watch?v=4FxCTkRxA7A" target="_blank">Link</a> zum Video).</em><strong></strong><br /><br />&#8203;In dem wir die eigene Perspektive ver&auml;ndern, nicht nur geistig, sondern auch r&auml;umlich, kann sich unser Blick auf etwas - ein Thema, ein Projekt, auf Beziehungen, etc. -, auf jemanden - auf mich, auf Mitarbeiter*innen, etc. - ver&auml;ndern. So k&ouml;nnen wir, wenn wir (fest-, auf der langen Leitung, etc.) sitzen von unserem Sessel aufstehen, uns ein paar Meter von diesem Sessel, respektive symbolisch gesprochen "von uns",&nbsp; entfernen und auf uns selbst, von au&szlig;en draufschauen - aus der "Third-Person-Perspektive" in Beziehung zu uns selbst gehen: <em>"Dort sitzt der Butz und denkt dar&uuml;ber nach, was er &uuml;ber die letzte Veranstaltung schreiben k&ouml;nnte - hoffentlich interessiert das &uuml;berhaupt jemanden. M&uuml;de ist er auch ein wenig. Ob jetzt der richtige Zeitpunkt daf&uuml;r ist?".&nbsp;<br /><br /></em>Doch nicht "nur" uns selbst, sondern auch "wichtige Andere", zB Mitarbeiter*innen, eigene F&uuml;hrungskr&auml;fte, "Betroffene", meine/n Partner*in, etc. oder herausfordernde F&uuml;hrungssituationen, Konflikte, Projekte, etc. k&ouml;nnen wir aus einer "distanzierten Perspektive" - von Au&szlig;en - betrachten.&nbsp;</div>  <h2 class="wsite-content-title" style="text-align:left;">Wirkungen</h2>  <div class="paragraph" style="text-align:left;"><span style="color:rgb(81, 81, 81)">Wallace-Hadrill und Kamboj (2016)&nbsp;haben zu dieser "Third-Person-Perspektive" geforscht und erkannt, dass diese Form des Perspektivenwechsels den <strong>Selbstzugang, die Selbstregulation</strong> und <strong>(Selbst-)Empathief&auml;higkeit </strong>("affect intensity", "Self-Compassion") besonders forciert. <br /><br />Weiters wird durch die sprachliche Ver&auml;nderung ("semantic change"), die mit der Einnahme einer "Third-Person-Perspektive" einhergeht&nbsp;<strong>andere, neue Info </strong>und vor allem<strong> mehr Kontext&nbsp;</strong>sichtbar - die Wahrnehmung weitet sich. <br /><br />&#8203;Lust dieses Tool auszuprobieren? Du wei&szlig;t schon:&nbsp;</span>"The proof of the pudding is in the eating."</div>  <div><div style="height: 20px; overflow: hidden; width: 100%;"></div> <hr class="styled-hr" style="width:100%;"></hr> <div style="height: 20px; overflow: hidden; width: 100%;"></div></div>  <div class="paragraph" style="text-align:left;"><strong>Quellen</strong><ul><li>Rothstein, L. (2023). Im Gespr&auml;ch (&Ouml;1)</li><li>Wallace-Hadrill, S., Kamboj, K. (2016). <span style="color:rgb(219, 129, 68)">The Impact of PerspecYve</span><br /><span></span><em>Change As a CogniYve Reappraisal Strategy on Affect. </em><span style="color:rgb(0, 0, 0)"><em>FronYers in Psychologie</em></span><br /><span></span></li></ul></div>]]></content:encoded></item><item><title><![CDATA[Sehnsuchtsraum]]></title><link><![CDATA[https://www.originalwerk.at/blogpod/sehnsuchtsraum]]></link><comments><![CDATA[https://www.originalwerk.at/blogpod/sehnsuchtsraum#comments]]></comments><pubDate>Sun, 12 Apr 2026 22:00:00 GMT</pubDate><category><![CDATA[Coaching]]></category><category><![CDATA[Entscheidungen]]></category><category><![CDATA[Entscheidungs Kompetenz]]></category><category><![CDATA[Sehnsuchtsraum]]></category><guid isPermaLink="false">https://www.originalwerk.at/blogpod/sehnsuchtsraum</guid><description><![CDATA[        	 		 			 				 					 						  Unsicherheiten  Im Coaching treffe ich immer wieder auf ein interessantes Ph&auml;nomen. Klient*innen in einer pers&ouml;nlichen Entscheidungssituationen kommen mit einem konkreten "Sehnsuchts-gegenstand" in die Praxis und "k&auml;mpfen" - trotz der scheinbaren "Gewissheit" - mit starken Unsicherheiten.   					 								 					 						  Unsere Sehns&uuml;chte sind unsere M&ouml;glichkeiten.Robert Browning, 1812 - 1889, englischer Dichter   					 							 		 	      [...] ]]></description><content:encoded><![CDATA[<div><div class="wsite-image wsite-image-border-none " style="padding-top:10px;padding-bottom:10px;margin-left:0;margin-right:0;text-align:center"> <a> <img src="https://www.originalwerk.at/uploads/9/0/8/7/90870704/published/2026-04-03-16-14-38.jpg?1778865407" alt="Bild" style="width:auto;max-width:100%" /> </a> <div style="display:block;font-size:90%"></div> </div></div>  <div><div class="wsite-multicol"><div class="wsite-multicol-table-wrap" style="margin:0 -15px;"> 	<table class="wsite-multicol-table"> 		<tbody class="wsite-multicol-tbody"> 			<tr class="wsite-multicol-tr"> 				<td class="wsite-multicol-col" style="width:50%; padding:0 15px;"> 					 						  <h2 class="wsite-content-title" style="text-align:left;">Unsicherheiten</h2>  <div class="paragraph" style="text-align:left;">Im Coaching treffe ich immer wieder auf ein interessantes Ph&auml;nomen. Klient*innen in einer pers&ouml;nlichen Entscheidungssituationen kommen mit einem konkreten "Sehnsuchts-gegenstand" in die Praxis und "k&auml;mpfen" - trotz der scheinbaren "Gewissheit" - mit starken Unsicherheiten.</div>   					 				</td>				<td class="wsite-multicol-col" style="width:50%; padding:0 15px;"> 					 						  <blockquote style="text-align:left;">Unsere Sehns&uuml;chte sind unsere M&ouml;glichkeiten.<br /><font size="2">Robert Browning, 1812 - 1889, englischer Dichter</font></blockquote>   					 				</td>			</tr> 		</tbody> 	</table> </div></div></div>  <div>  <!--BLOG_SUMMARY_END--></div>  <h2 class="wsite-content-title" style="text-align:left;">Sehnsuchtsgegenstand</h2>  <div class="paragraph" style="text-align:left;"><span style="color:rgb(81, 81, 81)">So erinnere ich mich an einen Forscher - in weiterer Folge anonymisiert dargestellt -, der in die Praxis kam und gleich zu Beginn klar benannte, dass er ein Studium in Belgien beginnen "wolle". Er erz&auml;hlte, dass er einen speziellen Studiengang ins Auge gefasst hat, der einen recht guten Ruf in der "universit&auml;ren Welt" h&auml;tte. Ausf&uuml;hrlich schilderte er die Vorteile f&uuml;r ihn als Forscher, falls er diesen Studiengang absolvieren w&uuml;rde. Dennoch war es f&uuml;r ihn sichtbar schwierig einen ersten Schritt zu setzen. Irgendetwas stand ihm - so mein Eindruck - im Weg.</span></div>  <h2 class="wsite-content-title">Sehns&uuml;chte dahinter</h2>  <div class="paragraph" style="text-align:left;"><span style="color:rgb(81, 81, 81)">&#8203;Ich habe ihm damals angeboten gemeinsam den sogenannten "Sehnsuchtsraum" zu "beforschen", der m&ouml;glicherweise - wir wussten es noch nicht - hinter diesem scheinbar klaren "Sehnsuchtsgegenstand" des Studiums zu entdecken sein k&ouml;nnte. Das hei&szlig;t, welche konkreten Sehns&uuml;chte, Bed&uuml;rfnislagen, Bilder, Vorstellungen einer "gew&uuml;nschten Zukunft", ersehnte Erlebnisqualit&auml;ten, etc. zu Tage kommen, wenn wir gemeinsam genauer, differenzierter und "breiter" auf das "Dahinter" blicken. Manchmal - nicht immer - kann das hilfreich sein, um zu entdecken, welche Wichtigkeiten, welche Interessen, Handlungsimpulse sich vielleicht "verstecken", noch (!) nicht sichtbar sind. Wenn diese sichtbarer werden, kann das Klarheit bringen. Was glaubst du haben wir entdeckt?<br /><br />&#8203;Wir entdeckten die starke Sehnsucht nach einer "ernsten Beziehung", einen Menschen kennenzulernen, mit dem er vielleicht sogar eine Familie gr&uuml;nden k&ouml;nnte. In weiterer Folge entschied sich der Klient anstatt dem Studium f&uuml;r einen Tanzkurs und lernte dort seine heutige Partnerin kennen.</span></div>]]></content:encoded></item><item><title><![CDATA[Ohne Geschichte?]]></title><link><![CDATA[https://www.originalwerk.at/blogpod/ohne-geschichte]]></link><comments><![CDATA[https://www.originalwerk.at/blogpod/ohne-geschichte#comments]]></comments><pubDate>Thu, 25 Dec 2025 23:00:00 GMT</pubDate><category><![CDATA[Gestalten]]></category><category><![CDATA[Orientierung]]></category><category><![CDATA[Selbstst&auml;rkung]]></category><guid isPermaLink="false">https://www.originalwerk.at/blogpod/ohne-geschichte</guid><description><![CDATA[        	 		 			 				 					 						  Die Weite  "Driving home for Christmas", auf dem Weg mit meiner Familie zu meinem Vater ins Marchfeld, wo ich bis zu meinem 14 Lebensjahr aufgewachsen bin. Je &auml;lter ich werde, desto mehr mag ich diese Stimmung. Dieser "state", in den ich "drifte", wenn ich dieser landschaftlichen Weite (wieder) begegne. Ein wohliges Gef&uuml;hl, ein ganz eigenes "zur Ruhe kommen", eingerahmt in einen Hauch Sentimentalit&auml;t.   					 								 					 						  Alle Vergange [...] ]]></description><content:encoded><![CDATA[<div><div class="wsite-image wsite-image-border-none " style="padding-top:10px;padding-bottom:10px;margin-left:0;margin-right:0;text-align:center"> <a> <img src="https://www.originalwerk.at/uploads/9/0/8/7/90870704/published/2025-12-26-15-53-29.jpg?1766946510" alt="Bild" style="width:auto;max-width:100%" /> </a> <div style="display:block;font-size:90%"></div> </div></div>  <div><div class="wsite-multicol"><div class="wsite-multicol-table-wrap" style="margin:0 -15px;"> 	<table class="wsite-multicol-table"> 		<tbody class="wsite-multicol-tbody"> 			<tr class="wsite-multicol-tr"> 				<td class="wsite-multicol-col" style="width:50%; padding:0 15px;"> 					 						  <h2 class="wsite-content-title" style="text-align:left;">Die Weite</h2>  <div class="paragraph" style="text-align:left;"><span style="color:rgb(81, 81, 81)">"Driving home for Christmas", auf dem Weg mit meiner Familie zu meinem Vater ins Marchfeld, wo ich bis zu meinem 14 Lebensjahr aufgewachsen bin. Je &auml;lter ich werde, desto mehr mag ich diese Stimmung. Dieser "state", in den ich "drifte", wenn ich dieser landschaftlichen Weite (wieder) begegne. Ein wohliges Gef&uuml;hl, ein ganz eigenes "zur Ruhe kommen", eingerahmt in einen Hauch Sentimentalit&auml;t.</span></div>   					 				</td>				<td class="wsite-multicol-col" style="width:50%; padding:0 15px;"> 					 						  <blockquote style="text-align:left;">Alle Vergangenheit ist nur ein Prolog.<span style="color:rgb(255, 255, 255)"></span><br /><font size="2" style="color:rgb(255, 255, 255)">William Shakespeare , 1564 -1616</font></blockquote>   					 				</td>			</tr> 		</tbody> 	</table> </div></div></div>  <div>  <!--BLOG_SUMMARY_END--></div>  <div class="paragraph" style="text-align:left;">Wom&ouml;glich - wer wei&szlig; das schon - ausgel&ouml;st durch ein Gemenge an Erinnerungen aus meiner Geschichte, die mit dieser Atmosph&auml;re verkn&uuml;pft sind: Gef&uuml;hle der Freiheit - manchmal Einsamkeit, alleine mit dem Fahrrad "herumgurken", mich mit Freunden am Fu&szlig;ballplatz treffen, abenteuerliches Herumwildern im "Hoizgartl" mit der Bande und - wie bei nahezu jedem Menschen - auch "schmerzhafte" Erlebnisse, ...&nbsp;</div>  <h2 class="wsite-content-title" style="text-align:left;">Abstand nehmen</h2>  <div class="paragraph" style="text-align:left;"><span style="color:rgb(81, 81, 81)">Doch </span>wer<span style="color:rgb(81, 81, 81)"> bin ich eigentlich "ohne meine Geschichte"? Eine spannende Frage. Diese anregende, - im positiven Sinn - provozierende Frage stammt von Dimitrij Putjatin, einem deutschen Psychotherapeuten</span><span style="color:rgb(81, 81, 81)">.&nbsp;<br /><br />&#8203;Sie l&auml;dt uns ein <em>"[...] einen Moment Abstand von den eigenen Erfahrungen, Gedanken und Verletzungen zu nehmen. Wenn wir uns nicht vollst&auml;ndig mit unserer Geschichte identifizieren, entsteht ein innerer Raum &ndash; und damit die M&ouml;glichkeit, das eigene Sein jenseits von Schmerz, Mustern und Symptomen wahrzunehmen. In dieser inneren Distanz k&ouml;nnen Frieden, Leichtigkeit und neue Freude erfahrbar werden".&nbsp;</em></span>(Milbradt, 2025)<br /><br /><span style="color:rgb(81, 81, 81)"><em>Wer bist du ohne "deine Geschichte"?</em></span></div>  <h2 class="wsite-content-title">Gemeinsam</h2>  <div class="paragraph" style="text-align:left;">Manchmal kann es hilfreich sein einen neutralen Gespr&auml;chspartner zu haben, mit dem man einen hilfreicheren Abstand zu den eigenen An- und Herausforderungen findet.<br /><br />&#8203;Mehr zum <a href="https://www.originalwerk.at/coaching.html">Coaching-Angebot</a> von OriginalWerk finden Sie <a href="https://www.originalwerk.at/coaching.html">hier</a>.</div>  <div><div style="height: 20px; overflow: hidden; width: 100%;"></div> <hr class="styled-hr" style="width:100%;"></hr> <div style="height: 20px; overflow: hidden; width: 100%;"></div></div>  <div class="paragraph" style="text-align:left;"><strong>Quelle</strong><ul><li>&#8203;Milbradt, F. et al (2025). Diese Fragen stellen Therapeuten, um Menschen nahezukommen. Zeit-Magazin vom 22.12.2025, Online unter <a href="https://www.zeit.de/zeit-magazin/leben/2025-11/gespraechsfragen-partner-beziehung-verbundenheit-emotionen" target="_blank">https://www.zeit.de/zeit-magazin/leben/2025-11/gespraechsfragen-partner-beziehung-verbundenheit-emotionen</a></li></ul></div>]]></content:encoded></item><item><title><![CDATA[Eine Mut-Geschichte]]></title><link><![CDATA[https://www.originalwerk.at/blogpod/eine-mut-geschichte]]></link><comments><![CDATA[https://www.originalwerk.at/blogpod/eine-mut-geschichte#comments]]></comments><pubDate>Sun, 21 Dec 2025 22:25:44 GMT</pubDate><category><![CDATA[Angst]]></category><category><![CDATA[Erlebnisvermeidung]]></category><category><![CDATA[Mut]]></category><guid isPermaLink="false">https://www.originalwerk.at/blogpod/eine-mut-geschichte</guid><description><![CDATA[        	 		 			 				 					 						  Ganz anders als in der - im &Ouml;lgem&auml;lde von Jean-Baptiste Oudrys dargestellten - Fabel "Der Wolf und das Lamm" von &Auml;sop, wird in der in diesem BlogPod-Artikel vorgestellten Mut-Geschichte - gl&uuml;cklicherweise (!) - kein Lamm vom Wolf gefressen. Dennoch sind ein Wolf und ein Lamm die zentralen Protagonisten im herzerw&auml;rmenden Kinderbuch des holl&auml;ndischen Autors Ben Kuipers (2001).   					 								 					 						  Alles ist schwierig bevo [...] ]]></description><content:encoded><![CDATA[<div><div class="wsite-image wsite-image-border-none " style="padding-top:10px;padding-bottom:10px;margin-left:0;margin-right:0;text-align:center"> <a> <img src="https://www.originalwerk.at/uploads/9/0/8/7/90870704/published/jean-baptiste-oudry-le-loup-et-l-agneau.jpg?1766355987" alt="Bild" style="width:auto;max-width:100%" /> </a> <div style="display:block;font-size:90%"></div> </div></div>  <div><div class="wsite-multicol"><div class="wsite-multicol-table-wrap" style="margin:0 -15px;"> 	<table class="wsite-multicol-table"> 		<tbody class="wsite-multicol-tbody"> 			<tr class="wsite-multicol-tr"> 				<td class="wsite-multicol-col" style="width:50%; padding:0 15px;"> 					 						  <div class="paragraph" style="text-align:left;">Ganz anders als in der - im &Ouml;lgem&auml;lde von Jean-Baptiste Oudrys dargestellten - Fabel "Der Wolf und das Lamm" von &Auml;sop, wird in der in diesem BlogPod-Artikel vorgestellten Mut-Geschichte - gl&uuml;cklicherweise (!) - kein Lamm vom Wolf gefressen. Dennoch sind ein Wolf und ein Lamm die zentralen Protagonisten im herzerw&auml;rmenden Kinderbuch des holl&auml;ndischen Autors Ben Kuipers (2001).</div>   					 				</td>				<td class="wsite-multicol-col" style="width:50%; padding:0 15px;"> 					 						  <blockquote style="text-align:left;"><span style="color:rgb(255, 255, 255)">Alles ist schwierig bevor es leichter wird.</span><br /><font size="2" style="color:rgb(255, 255, 255)">Saadi, persischer Dichter, Mystiker,&nbsp; 1210 - 1292</font></blockquote>   					 				</td>			</tr> 		</tbody> 	</table> </div></div></div>  <div>  <!--BLOG_SUMMARY_END--></div>  <div class="paragraph" style="text-align:left;"><span style="color:rgb(81, 81, 81)">Ich habe eine Geschichte davon, und zwar die Geschichte "Mutig", im Rahmen meiner Psychotherapie-Fachausbildung kennengelernt und m&ouml;chte sie mit euch teilen, weil ich sie so sch&ouml;n finde. Eine Geschichte &uuml;ber Freundschaft und Mut.</span><br /><br /><span style="color:rgb(81, 81, 81)">Damit ihr sie <strong>anh&ouml;ren</strong> k&ouml;nnt, habe ich sie f&uuml;r euch eingesprochen (<a href="https://www.originalwerk.at/uploads/9/0/8/7/90870704/mutig.mp3" target="_blank">mp3</a>).</span></div>  <div title="Audio: mutig.mp3" class="wsite-html5audio"><audio id="audio_130614756973484234" style="height: auto;" class="wsite-mejs-align-left wsite-mejs-light" src="https://www.originalwerk.at/uploads/9/0/8/7/90870704/mutig.mp3" preload="none" data-autostart="no" data-artist="" data-track=""></audio></div>  <div class="wsite-spacer" style="height:16px;"></div>  <div id="375425521622132650"><div><style type="text/css">	#element-c13605b2-215e-4983-9a48-58ad5ff944b2 .colored-box-content {  clear: both;  float: left;  width: 100%;  -moz-box-sizing: border-box;  -webkit-box-sizing: border-box;  -ms-box-sizing: border-box;  box-sizing: border-box;  background-color: #f4f7f8;  padding-top: 30px;  padding-bottom: 20px;  padding-left: 40px;  padding-right: 40px;  -webkit-border-top-left-radius: 20px;  -moz-border-top-left-radius: 20px;  border-top-left-radius: 20px;  -webkit-border-top-right-radius: 20px;  -moz-border-top-right-radius: 20px;  border-top-right-radius: 20px;  -webkit-border-bottom-left-radius: 20px;  -moz-border-bottom-left-radius: 20px;  border-bottom-left-radius: 20px;  -webkit-border-bottom-right-radius: 20px;  -moz-border-bottom-right-radius: 20px;  border-bottom-right-radius: 20px;}</style><div id="element-c13605b2-215e-4983-9a48-58ad5ff944b2" data-platform-element-id="848857247979793891-1.0.1" class="platform-element-contents">	<div class="colored-box">    <div class="colored-box-content">        <div style="width: auto"><div></div><div class="paragraph"><strong><font size="4">Mutig</font></strong></div><div class="paragraph" style="text-align:left;">"Gr&auml;-g&auml;", keckert die Elster hoch im Baum. "He? Was sehe ich da? Sehe ich einen Wolf? Sehe ich ein Lamm? Und der Wolf frisst das Lamm nicht auf?"<br />"Nat&uuml;rlich nicht", ruft Lamm nach oben. "Wir sind Freunde."<br />"Ein Wolf der Freund eines Lamms?", kreischt die Elster. "Dass ich nicht lache. Dann ist der Wolf eine Niete."<br />"Pass auf, dass dich der Wolf nicht erwischt!", ruft Lamm nach oben. "Nicht wahr, Wolf. Jetzt schnappst du dir die Elster."<br />"Nein", sagt Wolf.&nbsp;<br />"Nein?" Lamm blickt erstaunt. "Warum nicht?"<br />"Weil sie wom&ouml;glich Recht hat", sagt Wolf leise.<br />"Vielleicht bin ich eine Niete."<br />&#8203;"Und warum?"<br />"Ich bin ein feiger Wolf", fl&uuml;stert er. "Manchmal f&uuml;rchte ich mich sehr."<br />"Du?", ruft Lamm. "&Auml;ngstlich? Wann denn?"<br />"Morgens", sagt Wolf. "Nicht jeden Morgen. Nicht oft, aber manchmal. Wenn ich im Bett liege und aufwache."<br />"Wovor hast du denn Angst?"<br />"Vor dem, was vielleicht geschehen wird."<br />"Was wird denn vielleicht geschehen?"<br />"Manchmal denke ich", sagt Wolf, "dass es kein Morgen gibt, dass es immer heute bleibt. Immer heute, immer dasselbe."<br />"Na, so was", sagt Lamm. "Das denke ich nie."<br />"Ich schon", sagt Wolf. "Und dann f&uuml;rchte ich mich. Manchmal denke ich, dass es regnet und der Regen nie aufh&ouml;rt."<br />"Merkw&uuml;rdig. Das denke ich nie", sagt Lamm.&nbsp;<br />"Ich schon. Manchmal. Dann f&uuml;rchte ich mich. Vielleicht geht heute die Sonne unter und kommt nie wieder. So was denke ich."<br />"Unsinn", sagt Lamm.<br />"Und dann f&uuml;rchte ich mich so sehr, dass ich am liebsten im Bett bleiben m&ouml;chte."<br />"Und dann?"<br />"Dann nehme ich mich zusammen und stehe doch auf."<br />&#8203;"Aber Wolf, du bist gar nicht feige."<br />"Nein?", fragt Wolf.<br />"Nein. du tust das, wovor du dich f&uuml;rchtest. Du bist nicht feige. du bist sehr mutig."<br />"Das stimmt!", sagt Wolf &uuml;berrascht. "Das ist wahr." Und er wirft sich in die Brust.<br />"He, du da!", ruft Lamm nach oben. "Hast du das geh&ouml;rt? Wolf ist der mutigste Wolf auf der ganzen Welt. Und dieser mutige Wolf ist mein Freund."<br />"Schon gut, Lamm", sagt Wolf. "Ich bin dein Freund und du bist mein Freund."<br /><br /><strong>Kuipers (2001)</strong></div></div>    </div></div></div><div style="clear:both;"></div></div></div>  <div class="wsite-spacer" style="height:50px;"></div>  <h2 class="wsite-content-title">Immer und &uuml;berall mutig</h2>  <div class="paragraph" style="text-align:left;">Du findest dich nicht so mutig, wie der Wolf in der oben angef&uuml;hrten Geschichte, weil du bemerkst, dass du gewisse als unangenehm erlebte Gedanken, Gef&uuml;hle, k&ouml;rperliche Empfindungen, Situationen vermeidest? Achtung: Ich finde es absolut verst&auml;ndlich und &uuml;beraus menschlich, etwas Unangenehmes nicht erleben zu wollen. Sich diesem "Unangenehmen" nicht auszusetzen, sich davor zu sch&uuml;tzen, ist ein ganz nat&uuml;rliches Streben aller Lebewesen.<br /><br />&#8203;Wir m&uuml;ssen nicht immer und &uuml;berall "mutig" sein! Vermeidungsverhalten kann eine wichtige Funktion haben -&nbsp; n&uuml;tzlich und sinnvoll sein. Wenn wir beispielsweise vermeiden mit jemanden mitzufahren, der betrunken erscheint oder uns <strong>ab und an</strong>&nbsp;nach einer anstrengende Arbeitswoche mit vielen intensiven Sozialkontakten <span style="color:rgb(81, 81, 81)">bewusst zwecks Erholung auf unser "Ich-Standbein" zur&uuml;ckziehen</span>, dann ist diese Art von "Vermeidungsverhalten" hochfunktional und erweist uns wom&ouml;glich einen guten Dienst.</div>  <h2 class="wsite-content-title">Sekund&auml;res Leid</h2>  <div class="paragraph" style="text-align:left;"><span style="color:rgb(81, 81, 81)">Falls Vermeidungsverhalten jedoch zur Regel wird, das hei&szlig;t gewisse Vermeidungsmuster - zB die Vermeidung von Kritik, Angst im Rahmen von "Bewertungssituationen", wie Pr&uuml;fungen - immer wieder, <strong>starr</strong> und <strong>automatisiert</strong> <strong>eingesetzt</strong> werden, dann k&ouml;nnte es an der Zeit sein, sich Unterst&uuml;tzung zu holen - und das erfordert ja bekanntlich auch viel Mut. Denn diese Form von dysfunktionaler&nbsp;</span><strong style="color:rgb(81, 81, 81)">Erlebnisvermeidung</strong><span style="color:rgb(81, 81, 81)">&nbsp;(</span><a href="https://www.youtube.com/watch?v=C-ZuqeyxULM" target="_blank">"experiential avoidance"</a><span style="color:rgb(81, 81, 81)">) kann</span><span style="color:rgb(81, 81, 81)">&nbsp;hohes "sekund&auml;res Leid" erzeugen. Beispielsweise wenn</span><span style="color:rgb(81, 81, 81)">&nbsp;vermeintlich zu vermeidende Gef&uuml;hle sogar noch intensiver werden ("rebound-Effekte") oder diejenige/derjenige aus Angst vor einer Panikattacke soziale Situationen meidet und dadurch sukzessive vereinsamt.</span></div>  <h2 class="wsite-content-title">Lebendiges Leben</h2>  <div class="paragraph" style="text-align:left;"><span style="color:rgb(81, 81, 81)">Eine derartige Erlebnisvermeidung kann uns daran hindern unsere "Wichtigkeiten" zu verfolgen, ein "wertorientiertes Leben" zu f&uuml;hren, da ein solches immer (!) auch "Stationen von Entt&auml;uschungen und Anstrengungen" beinhaltet (Lotz, 2016).</span><br /></div>  <div><div style="height: 20px; overflow: hidden; width: 100%;"></div> <hr class="styled-hr" style="width:100%;"></hr> <div style="height: 20px; overflow: hidden; width: 100%;"></div></div>  <div class="paragraph" style="text-align:left;"><strong>Quellen</strong><ul style="color:rgb(81, 81, 81)"><li>Kuipers, B (2001). Ich bin dein Freund. Vorlesegeschichten. Z&uuml;rich: Nagel &amp; Kimche</li><li>&#8203;<span>Lotz, N. (2016). Metaphern in der Akzeptanz- und Commitmenttherapie</span><span>,&nbsp;</span><span>Basel: Beltz-Verlag</span></li></ul></div>]]></content:encoded></item><item><title><![CDATA[Spannung]]></title><link><![CDATA[https://www.originalwerk.at/blogpod/spannung]]></link><comments><![CDATA[https://www.originalwerk.at/blogpod/spannung#comments]]></comments><pubDate>Tue, 09 Sep 2025 12:29:31 GMT</pubDate><category><![CDATA[Anspannung]]></category><category><![CDATA[Beziehungswelten]]></category><category><![CDATA[Entspannung]]></category><category><![CDATA[Musterunterbrechung]]></category><category><![CDATA[Selbstregulation]]></category><category><![CDATA[Spannung]]></category><guid isPermaLink="false">https://www.originalwerk.at/blogpod/spannung</guid><description><![CDATA[       Haltegriffe   	 		 			 				 					 						  Mir hilft - &auml;hnlich wie dem Herrn Lagerfeld - Humor sehr oft (nicht immer!), wenn es "eng" wird, die Anspannung zunimmt. Er verschafft mir eine konstruktive, hilfreiche Distanz, entdramatisiert "hei&szlig;e Situationen" und stimmt mich milder. Humor, so finde ich, hat eine betr&auml;chtliche kreative, l&ouml;sende Kraft.Apropos An-Spannung: Wenn du dich dir selbst zuwendest, in die Selbstbetrachtung gehst, wie ist das bei dir, respektive in e [...] ]]></description><content:encoded><![CDATA[<div><div class="wsite-image wsite-image-border-none " style="padding-top:10px;padding-bottom:10px;margin-left:0;margin-right:0;text-align:center"> <a> <img src="https://www.originalwerk.at/uploads/9/0/8/7/90870704/published/2025-06-16-19-30-45-1.jpg?1757421951" alt="Bild" style="width:auto;max-width:100%" /> </a> <div style="display:block;font-size:90%"></div> </div></div>  <h2 class="wsite-content-title" style="text-align:left;">Haltegriffe</h2>  <div><div class="wsite-multicol"><div class="wsite-multicol-table-wrap" style="margin:0 -15px;"> 	<table class="wsite-multicol-table"> 		<tbody class="wsite-multicol-tbody"> 			<tr class="wsite-multicol-tr"> 				<td class="wsite-multicol-col" style="width:50%; padding:0 15px;"> 					 						  <div class="paragraph" style="text-align:left;"><span style="color:rgb(81, 81, 81)">Mir hilft - &auml;hnlich wie dem Herrn Lagerfeld - Humor sehr oft (nicht immer!), wenn es "eng" wird, die Anspannung zunimmt. Er verschafft mir eine konstruktive, hilfreiche Distanz, entdramatisiert "hei&szlig;e Situationen" und stimmt mich milder. Humor, so finde ich, hat eine betr&auml;chtliche kreative, l&ouml;sende Kraft.<br /><br />Apropos An-Spannung: Wenn du dich dir selbst zuwendest, in die Selbstbetrachtung gehst, wie ist das bei dir, respektive in eurer Paarbeziehung, in eurem Team? Wie regulierst du, wie reguliert ihr An-Spannung, konflikt&auml;re Situationen in den "Beziehungswelten"?</span></div>   					 				</td>				<td class="wsite-multicol-col" style="width:50%; padding:0 15px;"> 					 						  <blockquote style="text-align:left;">Ich lache dar&uuml;ber, wie schlecht ich immer gelaunt bin.<br /><font size="2">Karl Lagerfeld,&nbsp; 1933 - 2019</font></blockquote>   					 				</td>			</tr> 		</tbody> 	</table> </div></div></div>  <div>  <!--BLOG_SUMMARY_END--></div>  <h2 class="wsite-content-title">Ein Gummiringerl</h2>  <div class="paragraph" style="text-align:left;">Falls du Zeit und Lust hast auf ein kleines Experiment, nimm ein Gummiringerl zur Hand.&nbsp;<span style="color:rgb(81, 81, 81)">Das Gummiringerl&nbsp;steht <strong>symbolisch</strong> f&uuml;r den "Spannungsauf- und -abbau" in Beziehungen.&nbsp;<br /><br />&#8203;</span>Zu Zweit ist dieser Versuch mit Sicherheit noch lustiger. Dein/e Partner*in hakt mit dem Zeigefinger an einen Ende des Gummiringerls ein, du am anderen Ende und dann k&ouml;nnt ihr schon losstarten.&nbsp;Mit dem Gummiringerl baut ihr - "no na ned" - Spannung auf, wenn einer von euch anzieht. Falls beide anziehen, dann habt ihr noch mehr Spannung aufgebaut - klar. Vice versa h&auml;ttet ihr die M&ouml;glichkeit Spannung abzubauen, indem einer locker l&auml;sst oder beide von euch locker lassen.&nbsp;<br /><br />Die folgenden Fragen bieten dir/euch eine erste Anregung, um mit dem Gummiringerl "ins Spielen" zu kommen, Wer wei&szlig;, welche spannenden Beobachtungen ihr macht:<em> "The proof of the pudding is in the eating."</em></div>  <div class="paragraph" style="text-align:left;"><ul><li><strong>Wie</strong> baust du, wie baut ihr in deinem/eurem Leben, in deinen/euren Beziehungen, im Umgang mit dir selbst - in deiner Selbst-Beziehung - ganz generell Spannung auf UND wieder ab?&nbsp;<span style="color:rgb(81, 81, 81)">Wer oder was "hilft" dir/euch dabei?<br /></span> <br /></li><li>Vielleicht hast du, habt ihr eine <strong>konkrete Situation</strong> im Sinn. Wie war das damals, wie hat sich Spannung aufgebaut? Wer hat "gezogen" und wie eigentlich? Was waren&nbsp;Ausl&ouml;ser? Wie hast du oder/und&nbsp;dein Gegen&uuml;ber reagiert - wodurch haben diese&nbsp;Reaktionen zum Spannungsaufbau- oder -abbau beigetragen?<br />&#8203;<br /></li><li><strong>Welches</strong> <strong>(Nicht-)Verhalten</strong> "in Beziehung" induziert bei dir, bei deinem/deiner&nbsp;Partner*in manchmal, h&auml;ufig oder vielleicht sogar sehr oft Spannung? Was machen "wichtige Andere" oder du dann ganz konkret (nicht)?<br />&#8203;</li><li>Wie gehst du, wie geht ihr mit "Spannung" in deinen/euren&nbsp;Beziehungen um, <strong>was gelingt</strong> dir/euch&nbsp;schon ganz gut, <strong>was (noch) nicht?</strong></li></ul></div>]]></content:encoded></item><item><title><![CDATA[Chasing clouds]]></title><link><![CDATA[https://www.originalwerk.at/blogpod/chasing-clouds]]></link><comments><![CDATA[https://www.originalwerk.at/blogpod/chasing-clouds#comments]]></comments><pubDate>Thu, 04 Sep 2025 07:35:31 GMT</pubDate><category><![CDATA[Uncategorized]]></category><guid isPermaLink="false">https://www.originalwerk.at/blogpod/chasing-clouds</guid><description><![CDATA[       Rascheln im Hintergrund   	 		 			 				 					 						  Manchmal suchen wir - unbewusst - bei unseren "wichtigen Anderen" hier und heute "etwas", was wir als Kind, als Heranwachsende, Heranwachsender einmal (dringend) gebraucht h&auml;tten. Wir wollen auf eine Art und Weise geh&ouml;rt, gesehen, anerkannt, getr&ouml;stet, "gesichert", "gehalten", etc. werden, die uns damals wom&ouml;glich gefehlt hat, vielleicht nicht ausreichend befriedigt wurde: Ungedeckte Bed&uuml;rfnislagen, die heute n [...] ]]></description><content:encoded><![CDATA[<div><div class="wsite-image wsite-image-border-none " style="padding-top:10px;padding-bottom:10px;margin-left:0;margin-right:0;text-align:center"> <a> <img src="https://www.originalwerk.at/uploads/9/0/8/7/90870704/published/trockene-kuh.jpg?1756971444" alt="Bild" style="width:auto;max-width:100%" /> </a> <div style="display:block;font-size:90%"></div> </div></div>  <h2 class="wsite-content-title">Rascheln im Hintergrund</h2>  <div><div class="wsite-multicol"><div class="wsite-multicol-table-wrap" style="margin:0 -15px;"> 	<table class="wsite-multicol-table"> 		<tbody class="wsite-multicol-tbody"> 			<tr class="wsite-multicol-tr"> 				<td class="wsite-multicol-col" style="width:50%; padding:0 15px;"> 					 						  <div class="paragraph" style="text-align:left;"><span style="color:rgb(81, 81, 81)">Manchmal suchen wir - unbewusst - bei unseren "wichtigen Anderen" hier und heute "etwas", was wir als Kind, als Heranwachsende, Heranwachsender einmal (dringend) gebraucht h&auml;tten. Wir wollen auf eine Art und Weise geh&ouml;rt, gesehen, anerkannt, getr&ouml;stet, "gesichert", "gehalten", etc. werden, die uns damals wom&ouml;glich gefehlt hat, vielleicht nicht ausreichend befriedigt wurde: <em>Ungedeckte Bed&uuml;rfnislagen, die heute noch immer "im Hintergrund rascheln".</em></span></div>   					 				</td>				<td class="wsite-multicol-col" style="width:50%; padding:0 15px;"> 					 						  <blockquote style="text-align:left;">Der Fisch, den man nicht f&auml;ngt, ist immer riesig.<br /><font size="2">Chinesisches Sprichwort</font></blockquote>   					 				</td>			</tr> 		</tbody> 	</table> </div></div></div>  <div>  <!--BLOG_SUMMARY_END--></div>  <h2 class="wsite-content-title">Eine Sehnsucht</h2>  <div class="paragraph" style="text-align:left;">Eine Sehnsucht nach etwas, was damals (leider!) nicht in ausreichendem Ma&szlig;e vorhanden, verf&uuml;gbar war - aus welchen guten (und nicht so guten, nicht so sch&ouml;nen) Gr&uuml;nden auch immer. Etwas, was unsere "wichtigen Anderen" - zum Beispiel unsere Eltern - nicht geben konnten, weil es ihnen nicht m&ouml;glich war. Vielleicht aufgrund der eigenen damaligen An- oder sogar &Uuml;berforderungen ihres Lebens - oder einfach nur "bad luck".<br /><br />M&ouml;glicherweise waren die "wichtigen Anderen" verf&uuml;gbar, doch f&uuml;r uns nicht "zug&auml;nglich", gut erlebbar, weil etwas anderes in unserem so jungen Leben viel "Aufmerksamkeit" einforderte - zB eine schwere Erkrankung, Verluste.</div>  <h2 class="wsite-content-title" style="text-align:left;">Trockene K&uuml;he</h2>  <div class="paragraph" style="text-align:left;"><span style="color:rgb(81, 81, 81)">Einer meiner Mentoren, der Psychotherapeut Norbert Neuretter, hat dieses "Ph&auml;nomen" in seinen Psychodrama-Gruppen pr&auml;gnant als "trockene K&uuml;he melken" bezeichnet. Wir suchen, fordern sehns&uuml;chtig bei(m) anderen "Milch" - metaphorisch f&uuml;r das Elixier ungestillter Bed&uuml;rfnislagen - wir melken und melken, doch das, wonach wir suchen, das gibt es (leider!) nicht mehr oder hat es wom&ouml;glich nie gegeben. Wir suchen etwas, was nicht mehr auf diese ganz spezielle, ersehnte Art und Weise von damals gestillt werden kann, weil die Zeit, wo wir "es" gebraucht h&auml;tten vor&uuml;ber, abgelaufen ist - unwiederbringlich.</span></div>  <h2 class="wsite-content-title" style="text-align:left;">Zuwendung und Trost</h2>  <div class="paragraph" style="text-align:left;"><span style="color:rgb(81, 81, 81)">Das ist traurig - keine Frage! Doch es k&ouml;nnte durchaus erleichternd sein, Beziehungen - u.a. zu unseren Eltern - entlasten, wenn wir - in einem ersten Schritt - bemerken, wo wir noch immer "trockene K&uuml;he melken" und stattdessen der Traurigkeit &uuml;ber den Verlust - der mit der Unwiederbringlichkeit einhergeht - mehr Raum geben. Uns der bed&uuml;rftigen Seite in uns zuwenden und ihr ein wenig Trost spenden - ab und an.</span></div>  <h2 class="wsite-content-title">Geteilte Tr&auml;nen</h2>  <div class="paragraph" style="text-align:left;">Manchmal - nicht immer (!) - k&ouml;nnte es hilfreich sein gemeinsam zu forschen, einen <a href="https://www.originalwerk.at/coaching.html">neutralen Gespr&auml;chspartner</a> zu haben, um derartige Dynamiken f&uuml;r sich zu erkennen - Trost zu erfahren oder - nicht mehr, aber auch nicht weniger - "geteilte Tr&auml;nen" (Bateson, 1975):&nbsp;<em>"Was ein Mensch f&uuml;r einen anderen tun kann, ist nicht viel, aber wahrscheinlich hilft es manchmal dem Geholfenen, wenn sich der Helfer im klaren ist, wie wenig Hilfe gegeben werden kann. Etwas zeitweiliger Schutz vor den kalten Winden einer kranken Zivilisation, einige geteilte Tr&auml;nen und Lachen, das ist alles."</em></div>  <div><div style="height: 20px; overflow: hidden; width: 100%;"></div> <hr class="styled-hr" style="width:100%;"></hr> <div style="height: 20px; overflow: hidden; width: 100%;"></div></div>  <div class="paragraph" style="text-align:left;"><strong>Quellen</strong><ul><li><span style="color:rgb(81, 81, 81)"></span>Bateson, G. (1975). Letter in "Counsel for a Suicide's Friend". <br />&#8203;The CoEvolution Quarterly. No. 5. p. 137.<span style="color:rgb(81, 81, 81)"></span></li></ul></div>]]></content:encoded></item></channel></rss>